Mobile World Congress 2013 Mozilla stellt Firefox OS vor

Fifefox OS Mobile Word Congress 2013 (MWC) - Wer nicht da war, hat was verpasst! An dem Stand von Mozilla wurden die ersten mobilen Geräte mit Firefox OS vorgestellt. Es ist schon länger her, dass die ersten Pläne für den Firefox OS verkündet worden sind. Nun nimmt die Sache Realität an: Wer an diesen Tagen auf dem Mobile World Congress 2013 (MWC) war und am Stand von Mozilla vorbei kam, konnte einige mobile Geräte mit der ersten kommerziellen Version des Firefox OS betrachten. Dabei wurde auch das nächste Ziel für das Betriebssystem vorgestellt: Noch im Sommer sollen mobile Geräte mit Firefox OS auf den mitteleuropäischen Markt gebracht werden. Doch was steckt hinter dem neuen OS und wie sinnvoll ist ein weiteres Betriebssystem für mobile Geräte? Um diese Fragen besser erläutern zu können, ist ein Blick auf die Zielgruppe von Vorteil. Die Idee das Betriebssystem in erster Linie auf der Hardware von den Herstellern wie ‚Alcatel One Touch Fire‘ und ‚ZTE Open‘ laufen zu lassen, lässt auf einen Kostenvorteil gegenüber iOS-, Android- und Windows-Phone-Geräten schließen. Und das ist auch gut so, denn es gibt noch immer genug Länder auf der Welt, in denen sich viele Menschen kein Smartphone leisten können. Und genau auf diese Bevölkerungsgruppen zielt Mozilla ab. Doch eine billige Hardware reicht für ein Mobile Phone alleine nicht aus! Was nützt ein kostengünstiges Gerät, wenn es nicht einwandfrei funktioniert?! Nun lag es auf der Hand – Es musste ein System entwickelt werden, das nicht nur günstige Hardware, sondern auch die mobile Funktionsfähigkeit abdeckt. Das ist Firefox OS. Auf dem MWC 2013 hat Mozilla eine laufende Version des neuen Betriebssystems auf einem Single-Core-Prozessor mit einem Gigahertz Taktrate und 256 Megabyte Arbeitsspeicher Gerät gezeigt! [caption id="attachment_10961" align="alignright" width="194"]Homescreen vom einem Firefox OS Gerätes Homescreen mit verschiedenen Apps[/caption] Firefox OS ist HTML5 basiert Dabei ist Firefox OS vollkommen HTML5 basiert. Die Vorteile hierbei sind nicht nur für die Entwickler, sondern auch für den Endnutzer deutlich spürbar. Die Programmierer können mit dem schon länger bekannten Standard nicht nur leicht und einfach neue Applikationen (Apps) entwickeln, sondern auch Apps mit kleinerer Datengröße. Dadurch ist der Download deutlich schneller und die Netze weniger belastet – was sowohl von Vorteil für die Anbieter, wie auch für die Kunden ist. Zudem ist HTML5 ein Standard, welcher Plattformübergreifend eingesetzt wird. Der User hingegen kann seine Apps genauso einfach verwenden wie das Internet. Denn genau das ist eines der Ziele von Mozilla mit ihrem neuen Betriebssystem. Die Apps werden nativ im Browser dargestellt und können im Browser benutzt oder getestet werden. Zudem kann man sie aber auch installieren. Die Apps können außerdem jetzt schon auf die meisten Hardwarekomponenten zugreifen. Nur das Aufnehmen von Filmen und Audio wird - laut einer Aussage eines Entwicklers auf der MWC 2013 - noch nicht zu 100% unterstützt. Aber auch dies soll in Zukunft möglich sein. Entwickler oder Hobby-Programmierer können jetzt schon ihre eigenen Apps ganz einfach über die offizielle Firefox Extension testen. Vergleich mit andere Plattformen Genau wie bei anderen mobilen Plattformen, gibt es auch bei Firefox OS ein Market Place mit allen für das Betriebssystem ausgelegten Applikationen. Egal ob Twitter oder Facebook, die Verwendung der Apps steht in nichts nach. Auch die vorhandenen Kontakte können kinderleicht synchronisiert werden. Es gibt noch einen weiteren Punkt, durch den sich das neue Betriebssystem von den bisherigen Plattformen unterscheidet: Der Benutzer hat nicht nur die Möglichkeit durch eine Kreditkarte beispielsweise kostenpflichtige Apps zu bezahlen, sondern über die reguläre Rechnung des Mobilfunkanbieters. Das stärkt die Sicherheit für die Benutzung von einem Smartphone der jüngeren Generation. So könnte ein Nutzer beispielsweise seinem Kind das mobile Gerät mit einem Guthaben von 20 Euro geben und hätte damit die Sicherheit, dass das Kind nicht mehr als diese 20 Euro verbrauchen kann. Jetzt schon testen Wer nun mehr Lust auf Firefox OS bekommen hat, kann es sich schon jetzt mit Hilfe der Anleitung hier auf seinem jetzigen Android Phone  – ab Version 4 (Ice Cream Sandwich) – installieren und testen. Abschließend erwähnenswert: Der Ansturm der Presse und Medien auf den Mozilla Stand auf dem Mobile World Congress 2013 war an den ersten Tagen nach der Pressekonferenz einfach nur unglaublich! [caption id="attachment_10930" align="aligncenter" width="300"]Mozilla stellt Firefox OS vor Auf der Mobile World Congress 2013 wurde Firefox OS vorgeführt[/caption]