SEO

SEO Trendwatch 02 / 2014

SEO Trendwatch 02 / 2014


SEO durch soziale Aktivitäten stärken

Ob Social Signals die neuen Links sind oder aus SEO-Sicht komplett überbewertet, ist eine Diskussion, die die SEO-Gemeinde seit längerem beschäftigt. Unsere iProspect US-Kollegen setzen sich mit diesem Thema im neuen Whitepaper „How social activity amplifies the reach of natural search“ umfassend auseinander.

Die Autoren erkennen keinen direkten Zusammenhang zwischen sozialen Netzwerken und SEO, da beispielsweise Posts in Facebook nicht von Google indexiert werden und Links in sozialen Netzwerken üblicherweise keine Autorität vererben. Andererseits nutzen Google und Bing soziale Signale aus Google+ bzw. Facebook zur Aufwertung der Suchergebnisse. Außerdem findet Content, der über diese Netzwerke geteilt wird, oft schneller Leser als klassischer Webseiten-Content.

SEO und Social sollten demnach nicht separat, sondern in ihren Dependenzen betrachtet werden, da auch die Nutzer nicht zwischen SEO, Social und Paid Search unterscheiden.

Suche jenseits von Keywordlisten

Die letzten Google-Updates haben gezeigt, dass Google immer besser darin wird, Suchanfragen in Abhängigkeit zu Kontext, Ort, Zeit und Person auszuliefern. Für Unternehmen bedeutet dies, dass es nicht mehr primär darum geht, spezielle Keywords in der organischen Suche zu besetzen, sondern konkrete Nutzererwartungen und –bedürfnisse zu erfüllen. Die besondere Herausforderung besteht darin, auf unterschiedlichen Geräten und in verschiedenen Suchplattformen gleichermaßen mit einzigartigen Inhalten präsent zu sein. Wer mehr dazu erfahren möchte, kann uns hier kontaktieren.

Frühjahrsputz in den Google SERPs

Rich Snippets gelten gemeinhin als eine gute Möglichkeit mehr Aufmerksamkeit für die eigene Webpräsenz in den Suchergebnisseiten (SERPs) zu erlangen. Einige Webmaster haben es dabei wohl übertrieben und auch Content ausgezeichnet, der für Nutzer nicht sichtbar oder irreführend war. Um dem Spam Einhalt zu gewähren, hat Google das Rich Snippet Spam Tool gelauncht.

Ein weiterer Hinweis, dass Google darum bemüht ist Usability und Informationsgehalt der Suchergebnisseiten zu verbessern, zeigt auch die engere Verknüpfung von Knowledge Graph- und Snippet-Daten. So können Nutzer bereits in den Ergebnislisten vor dem Anklicken einer Webseite sehen, welche Firma oder Organisation hinter einer Webpräsenz steht (s. Beispiel). Bisher ist dies nur in den USA möglich. Wann das Feature auch in Deutschland ausgerollt wird, ist noch nicht bekannt.