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Nofollow Verlinkungen Webmaster gehen auf Nummer sicher

Nofollow Verlinkungen

Die Angst vor Abstrafungen durch Google beschäftigt jeden Webseitenbetreiber. Eine Google Penalty und damit einhergehende Rankingverluste resultieren zwangsläufig in einer Traffic-Minderung. Je nachdem welche Keywords in dem Fall betroffen sind, fällt eine solche Abstrafung mehr oder weniger stark ins Gewicht. Nichtsdestotrotz wirkt sich der Einbruch organischer Webseitenbesucher negativ auf die jeweiligen Webseiten-Ziele aus (bspw. Lead-, Sale-Generierung).

Ein Zustand den sich kein Betreiber wünscht, zudem eine solche Situation nur mit einem vielfachen Aufwand behoben werden kann. Webseitenbetreiber, welche externe Verlinkungen verkaufen, die Linkpower vererben (nicht mit nofollow gekennzeichnet sind), verstoßen gegen die Google Richtlinien.

Neben der Möglichkeit, dass der linkgebende Webmaster dafür abgestraft werden kann, wächst auch die Angst ungerechtfertigte Abstrafungen zu erhalten. Freiwillig gesetzte, dofollow-Links werden somit ebenfalls als mögliche Gefahr angesehen.

Externe nofollow-Verlinkungen für die eigene Sicherheit?

Immer mehr Webmaster machen deshalb bei externen Verlinkungen vom nofollow-Attribut Gebrauch und folgen somit dem in US/UK festgestellten Trend externe Links nur noch mit nofollow-Attribut zu verkaufen und dieses auch bei eigenen Artikeln mit einer natürlichen, externen Verlinkung beizubehalten. So, denken die Webmaster, könnten sie die Sicherheit ihrer Webseite gewährleisten. Denn zu viele Geschichten erzählen von möglichen Abstrafungen durch Google. Mit dieser Vorgehensweise soll das verhindert werden.

Durch die nofollow-Kennzeichnung wird das sonst starke Rankingsignal des Links entwertet und keine Linkpower der linkgebenden Seite vererbt. Der zunehmende Trend dieser Methode mit externen Links umzugehen, würde bedeuten, dass die Zahl richtiger Link-Empfehlungen immer mehr abnehmen und somit immer weniger follow-Links einzelne Webseiten aufwerten würden.

Was ist zu erwarten?

Die eigene Position innerhalb der Suchergebnislisten ist natürlich nicht nur der Anzahl dieser eingehenden follow Link-Empfehlungen geschuldet. Der Google Algorithmus bietet eine Vielzahl weiterer Rankingsignale, die bei der Webseiteneinstufung eine Rolle spielen. Dennoch ist ein follow-Link ein wichtiges Rankingsignal, die eine Webseite aufweisen kann. In Folge bedeutet dies, dass richtige Link-Empfehlungen immer wertvoller werden. Es zeigt zudem die Wichtigkeit erstklassige Inhalte mit Mehrwert zu schaffen. Der Content muss verlinkungswürdig sein, um Linkempfehlungen zu generieren bzw. festigen.

Würde sich dieser Trend ausweiten, wird die Unterscheidung zwischen follow- und nofollow-Verlinkung ab einem gewissen Punkt für Google keine Rolle mehr spielen. Wie Google selbst mit dieser Entwicklung umgeht und darauf reagiert, darf abgewartet werden. Auch die weitere Entwicklung und Nutzung der nofollow-Methode seitens der Webseitenbetreiber wird von großem Interesse bleiben.