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Smart is the new sexy Ein Guide fuer die intelligente Display Kampagne in Google AdWords

Smart Display Campaigns sind nun frisch aus der Beta und in fast allen Adwords-Konten bei Google verfügbar. Was man beim Setup beachten muss und welche Anfängerfehler es zu vermeiden gilt, zeigen wir Dir in diesem Blogbeitrag. Einrichtung Die Einrichtung ist extrem simpel. Sobald Du ein Ziel im Segment „Interaktionen steigern“ auswählt, präsentiert sich der Kampagnenuntertyp „Intelligente Kampagne“. Eingegeben werden muss nur Ausrichtungsland, Sprache, Tagesbudget und Ziel-CPA. Danach muss noch mindestens eine Asset-Sammlung hinterlegt werden und die Kampagne kann starten. Was beim Asset-Setup beachtet werden muss, wird später noch genauer behandelt.  

Erstellung in der alten Oberfläche:

 

Erstellung in der Neuen Oberfläche:

Smart Display Campaigns steuern und optimieren sich eigenständig, basierend auf Machine Learning. Die Möglichkeiten selbst zur Optimierung beizutragen sind sehr gering, allerdings auch nicht nötig, wenn alles ordentlich aufgesetzt wurde. Es ist momentan möglich, Gebotsanpassungen für demografische Merkmale und Geräte vorzunehmen. Zudem kann man unter dem Tab „Erweiterte Gebotsanpassung“ auf Anzeigengruppenebene Gebotsanpassungen hinterlegen. ACHTUNG: Dieser Tab ist nur in der neuen Oberfläche verfügbar. Es ist derzeit nur möglich, zwei Arten von Ausschlüsse zu treffen: Themengebiete und Placement-Ausschlüsse auf Kontoebene.   Best Practices für den Setup: Um eine erfolgreiche Smart Display Kampagne zu starten, benötigst Du mindestens 50 Conversions im Display Network — oder mindestens 100 Conversions im Search Network — in den letzten 30 Tagen.   DO

  • 5 Überschriften pro Asset-Sammlung
  • 5 Beschreibungen pro Asset-Sammlung
  • Minimum 5 Bilder pro Asset-Sammlung
  • Anzeigentitel, Beschreibungen und Bilder müssen untereinander kombinierbar sein.
  • Mit EINER Adgroup starten
  • Mit einem realistischen CPA starten, falls der CPA zu niedrig ist, kann das den Traffic einschränken
  • Das Tagesbudget beim Setup sollte CPA x 20 betragen
  • Während der ersten 2 – 3 Wochen Lernphase keine Änderungen vornehmen
  • Wenn sich die Performance stabilisiert hat, den Ziel-CPA in 10%-Schritten runtersetzen um zu optimieren.
  DON’T
  • Mehrere Adgroups oder mehr als 2 Kampagnen
  • 1 Produkt pro Adgroup
  • Zu viele Placement Exclusions
  • 3PAS Tracking – Google Conversion Tracking MUSS aktiv sein.

  WICHTIG: Beim Setup ist ebenfalls zu beachten, dass Smart Display Campaigns für zu granulare Werbung nicht optimal sind. Um im Displaybereich Produkte zu bewerben ist immer noch das dynamische Remarketing die beste Option. Am besten funktionieren Smart Display Campaigns im generischen Bereich. Die Mindestanzahl an Assets solltest Du auf jeden Fall einhalten, damit das System Auswahl hat um zu testen welche Überschriften, Beschreibungen und Bilder am besten performen und wie sie am besten untereinander kombiniert werden sollen, um so eine optimale Anzeigenperformance zu erreichen. Während der Lernphase hat die Kampagne den Status Aktiv (Lernen), wie wir es auch von Ziel-CPA Gebotsstrategien kennen. Dasselbe gilt für die Assets, die in der Kampagne hinterlegt sind.

Sobald sich der Status in „Aktiv“ geändert hat, kannst Du mit der Optimierung des CPAs beginnen und die Asset-Sammlungen können nach Lust und Laune ausgebaut werden. Beim Ausbau sollte allerdings lieber eine neue Asset-Sammlung mit zusätzlichem Material angelegt werden. Die bestehende Asset-Sammlung zu bearbeiten hätte zur Folge, dass diese wieder in die Lernphase zurückspringt. Sobald die Lernphase für eine Asset-Sammlung abgeschlossen ist, kann die Performance der verschiedenen Anzeigentitel, Beschreibungen und Bilder eingesehen werden:  

Erfahrungsberichte Unsere Erfahrungen mit diesem Kampagnenformat sind durchaus positiv, da der gesamte Zeitaufwand für manuelle Optimierung wegfällt. Die Kampagnenperformance lässt zwar in den ersten zwei bis vier Wochen zu wünschen übrig, aber sobald die Lernphase abgeschlossen ist, steigt die Performance merklich. Nach der Lernphase ist die Performance der Smart Display Campaign gleichzusetzen mit der Performance anderer Kampagnen, die monatelang manuell optimiert wurden. Oft wird sie sogar noch übertroffen. Was sehr stark aufgefallen ist, war die hohe Anzahl der View-Through-Conversions. Smart Display Campaigns haben meist den höchsten Anteil an View-Through-Conversions im Vergleich zu anderen aktiven Display-Kampagnen im jeweiligen Konto. Die View-Through-Conversions beginnen auch während der Lernphase zu steigen, noch bevor die regulären Conversions steigen. Eine zeitgleiche Ausspielung mit anderen Kampagnentypen hat bis jetzt kein Problem dargestellt. Auch laut Google kann die Kampagne problemlos zusätzlich zu allen Kampagnentypen geschalten werden ohne zu einer Kannibalisierung zu führen. FAZIT: Der Kampagnentyp ist definitiv einen Test wert, da die bisherigen Ergebnisse sehr positiv waren. Du solltest allerdings vorgewarnt sein, dass die Performance während der Lernphase eher bescheiden ist und die Kampagne nicht nach der ersten Woche pausiert werden sollte. Was kommt noch? Ab 1. Januar wird es laut Google die Option geben wie bei Responsive Ads eine Haupt- und Akzentfarbe zu hinterlegen. Der Bereich Customization soll im Laufe von 2018 allgemein weiter ausgebaut werden. Du benötigst Hilfe beim Setup Deiner Smart Display Kampagnen?