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P review of 09 10

Review

Das Jahr 2009 war wieder einmal ein Jahr voller Überraschungen und Innovationen, aber auch Herausforderungen, die das Webdesign bestehen musste. Die für uns jeweils wichtigsten Ereignisse aus jedem Bereich haben wir nachfolgend dargestellt:

Flash

"Totgeglaubte leben länger" Dieses Motto hat sich Flash zu Eigen gemacht und 2009 für einen erneuten Siegeszug im Webbereich genutzt. Aufgrund von Grenzen, die SEO und Usability stecken, findet man komplette Flashauftritte zwar eher selten, aber in immer mehr Websites sind einzelne Flash-Elemente verbaut, die die Interaktivität der Seite erheblich steigern und sowohl Wiedererkennungswert als auch Image des Unternehmens erheblich verbessern. In 2010 wird es wohl eine Fortsetzung geben...

 
 
Eyequant

Bei Eyequant handelt es sich um ein neurowissenschaftliches Computermodell, welches die Aufmerksamskeitswirkung verschiedener Bereiche auf einer Webseite misst und auf verschiedene Arten darstellt (z. B. Heatmap, Statistiken oder Perception Maps). Es basiert auf Eyetracking-Simulationen, die mit über 300 Probanden durchgeführt wurden. Dadurch lassen sich jetzt Seiten innerhalb von Sekunden testen, wohingegen frühere Eyetracking-Studien mehrere Wochen in Anspruch genommen haben. Die dadurch entstehenden Zeit- und Kosteneinsparungen für explido und unsere Kunden sind enorm.

 
Erwartungskonformität bei Online-Shops

Erwartungskonforme Platzierung von (grafischen) Elementen auf einer Website ist schon seit Jahren eines der Hauptthemen im Usability-Bereich. 2009 wurden dann auch Studien bzgl. der Gestaltung von Online Shops durchgeführt. Das Ergebnis kann man in unterem Whitepaper sehen.

Abb.1: Whitepaper für erwartungskonforme Platzierung diverser Elemente auf einer Website

  Whitepaper

 

Preview

 

Auch im folgenden Jahr erwarten uns wieder zahlreiche Entwicklungen, auf die es sich einzustellen gilt. Wir haben die für uns relevantesten Trends herausgesucht:

Gebrauch überproportionierter typografischer Elemente

Systemschriftarten sind zwar unabdingbar, aber langweilig. Ein sich daraus entwickelnder Trend, der bereits im letzten Jahr seinen Anfang nahm, ist der Gebrauch großer und ausgefallener Schriften. Diese werden ggf. noch mit einem Gimmick versehen, was aus ihnen perfekte "Eyecatcher" macht. Besonders geeignet sind die Schriftkompositionen, von denen mittlerweile auch viele zum Download angeboten werden, für Landingpages oder Single-Page-Layouts.

Abb.2: Beispiel für die Integration überproportionierter Schriften

Typo

 

"In der Einfachheit liegt die Genialität" - Minimalismus

In Kombination mit großen Schriften wird auch der Design-Minimalismus in diesem Jahr eine große Rolle spielen. Grafik-Elemente oder Illustrationen findet man hier selten. Dafür aber erstaunliche Farbkombinationen und versteckte grafische Spielereien, die erst bei Erkundung der Seite sichtbar werden.

Abb.3: Beispiel für Minimalismus

minimal

 

Zeichnungen und Illustrationen

In Verbindung mit großen Schriften werden auch immer häufiger grafische, plakative Elemente auf der Seite eingebaut. Einerseits wird einem Webauftritt damit Individualismus verliehen, andererseits wird die Neugierde des Users geweckt. Wie auch große Schriften, findet man diese grafischen Gestaltungsmittel sehr häufig auf Landingpages und Single-Page-Layouts, aber auch auf Produktdetailseiten.

Abb.4: Beispiel für den Gebrauch von Zeichnungen/Illustrationen auf einer Website

illustration

 

Magazine Style

Web und Print fusionieren mehr und mehr. Viele Menschen begrüßen Webauftritte, die im Layout an Zeitungen bzw. Magazine erinnern. Grund dafür ist wohl einerseits das Gefühl "Back to the roots" und andererseits eine gute Übersichtlichkeit vor allem dann, wenn viele Produkte bzw. viel Text oder Bilder auf einer Seite positioniert werden soll. Vor allem für Online-Shops und Blogger-Seiten eignen sich solche Layouts.

Abb.5: Beispiel für ein Layout in "Magazine style"

Magazine Style

 

Große Bildmotive

Wie sich bereits im letzten Jahr angedeutet hat, erfreuen sich vor allem Panoramaaufnahmen mit verschiedensten Motiven immer größerer Beliebtheit. Einer der prominentesten Vertreter hiervon ist die letztes Jahr auf den Markt gekommene Suchmaschine Bing von MSN. Auch Bilder aus der Natur sind sehr beliebt. Den Usern wird dabei z. B. ökonomisches Bewusstsein des Unternehmens suggeriert, wodurch wiederum das Vertrauen in das beworbene Produkt oder eben des Unternehmens gesteigert wird.

Abb.6: Beispiel für die Integration großer Bilder auf einer Website

plastiche

 

Plastische Webauftritt

Die User werden anspruchsvoller, die Technik schreitet voran und viele Unternehmen öffnen sich immer mehr dem Web 2.0. Die Gelegenheit also für Designer, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Außerdem schreitet das Kino mit gutem Beispiel voran: 3D ist im Kommen und 2010 wird wohl DAS Jahr für räumliches Design werden.

Abb.7: Beispiel eines plastisch wirkenden Bildes

Innovative designs

 

Interaktives und innovatives Design

Das Surfen im Internet soll für immer mehr User zum Erlebnis werden. Langweilige, statische Auftritte sind daher nicht gerade dafür prädestiniert, die Kauflust zu steigern. Außerdem steigt die Affinität der Nutzer zum Internet rapide an. Flash, Ajax und andere programmiergestalterische Tools werden sich in 2010 also mehr und mehr an Beliebtheit erfreuen und ermöglichen es den Designern, mehr intuitive Seiten zu kreieren, als es jemals in der Vergangenheit der Fall war.