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Matchtypes Exact und Phrase nur noch mit nahen Varianten

  Seit 2012 bietet Google AdWords die Möglichkeit, nahe Varianten und Pluralformen bei den Matchtypes „genau passend“ (exact) und „passende Wortgruppe“ (phrase) mit einzubeziehen. Konnte man bisher also selbst entscheiden, die Auslieferung dieser Matchtypes zu lockern, so wird es ab Ende September 2014 nicht mehr möglich sein, nahe Varianten auszuschließen. [caption id="attachment_15493" align="aligncenter" width="300"]Screenshot AdWords Editor Screenshot AdWords Editor[/caption]


Google begründet diesen Schritt damit, dass rund 7% aller Suchen Schreibfehler beinhalten. Vertippt sich ein Suchender z.B. mit „Bcher kaufen“, so erscheint keine Anzeige zum phrase oder exact Keyword „Bücher kaufen“, wenn die nahen Varianten ausgeschlossen sind. Dabei wäre genau diese Anzeige für den User interessant gewesen. Laut Google lassen sich durch eingeschlossene „nahe Varianten“ 7% mehr Klicks über phrase und exact Keywords generieren. Werbetreibende, die auch in Zukunft nur zu ganz genau passenden Suchanfragen erscheinen möchten, müssen sich wohl darauf einstellen, mit sehr vielen negativen Keywords zu arbeiten. Selbst dann sind nahe Varianten nicht komplett vermeidbar, da es immer neue Suchbegriffskombinationen geben wird. Es wird nun umso wichtiger, regelmäßig Suchanfragen-Berichte auszuwerten und den Adgroups negative Keywords hinzuzufügen. So wirken sie schwächer werdenden Klickraten und ansteigenden CPC’s entgegen.   Hier eine aktuelle Übersicht über die Matchtypes und deren Funktionsweise:   [caption id="attachment_15500" align="aligncenter" width="300"]Quelle: support.google.com Quelle: support.google.com[/caption]   Sie möchten gerne auf dem Laufenden zu aktuellen News im Online Marketing bleiben? In unserem explido Newsletter gibt’s jeden Monat aktuellste Trends und Entwicklungen rund um die Themen SEA, SEO, Affiliate Marketing und Customer Journey.   Newsletter abonnieren