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Google weitet Verifizierungsmaßnahmen für Werbetreibende aus

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Google im Jahr 2019 insgesamt 2,7 Milliarden so genannte "Bad Ads" gelöscht hat. Dies ging unter anderem aus dem von Google veröffentlichten "Trust and Safety in Ads Report" hervor, den Google jedes Jahr publiziert. Verglichen mit den Jahren zuvor sind das deutlich weniger Anzeigen, die gegen die Werberichtlinien von Google verstoßen. 2017 waren es zum Beispiel noch 3,2 Milliarden Anzeigen. Also ein klares Signal, dass Google auch weiterhin in die Qualität der Anzeigen und die dafür notwendigen Überprüfungsmechanismen investieren wird.

In diesem Zusammenhang rollt Google innerhalb der kommenden Jahre eine weitere Überprüfungsmethodik aus, die nach einem Start in den USA auch weltweit ausgerollt werden soll. Anvisierter Start in den USA ist dieser Sommer - ein konkretes Datum hat Google dafür noch nicht genannt, ebenso wenig wie sich der internationale Roll-Out dann gestalten soll. Google geht aber von mehreren Jahren aus, was sicherlich auch mit den unterschiedlichen Datenschutz-Bestimmungen der einzelnen Länder im Zusammenhang steht.

Die "Advertiser Identity Verification" soll hierbei helfen, eine noch sichere und vertrauenswürdigere Anzeigenerfahrung für Nutzer zu gewährleisten. Ziel ist hier also eine deutlich höhere Transparenz zum Thema Anzeigenschaltung, bzw. Identifikation der Werbetreibenden. 

Erste Schritte in diese Richtung gab es bereits 2018. Werbetreibende, die politische Inhalte bei Google buchen wollen, können diese nur nach vorhergehender Verifizierung schalten. Und diese Verifizierungen werden nun innerhalb der nächsten Jahre ausgeweitet und auf alle Ads übertragen. Werbetreibende werden also in Zukunft verschiedene Informationen bereitstellen müssen, um die Identität zu bestätigen, bevor sie Werbung auf Google buchen können.

Neben der Steigerung der Werbe-Qualität wird sich unter anderem auch die Usabilty der Ads dezent verändern. Heute schon kann der User sich weitere Informationen zu den Anzeigen darstellen lassen. Neben jeder Headline gibt es ein Drop-Down-Menü:


(Bildquelle: eigene Anzeige auf google.de)

Dort erhält der User dann zusätzliche Informationen zur Anzeige mit der Option, Anzeigen auszublenden:


(Bildquelle: eigene Anzeige auf google.de)

In Zukunft wird es eine weitere Information geben, inklusive konkreter und im Vorfeld verifizierter Details zum Werbetreibenden:


(Bildquelle: Google-Blog)

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Form der Werbetreibenden-Verifizierung weiterhin dazu beitragen wird, die Qualität und Authentizität der Anzeigen auf google zu fördern und sicherzustellen, dass die Relevanz der Anzeigen steigt. Da diese Änderung an den Ads eher dezent im Hintergrund spielt, ist davon auszugehen, dass alleine hierdurch keine negativen Auswirkungen an der Performance der Ads – wie zum Beispiel CTR, CPC, etc. - entstehen. Die gravierenden Änderungen erfolgen ja im Vorfeld der Werbeauslieferung und dürften sicherlich dazu beitragen, dass allgemeine Vertrauen in die Anzeigen-Qualität deutlich zu steigern. Es ist also eher davon auszugehen, dass User eher geneigt sind, auf Anzeigen zu klicken, da deren Authentizität definiert wurde.


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