Google Dynamic Search Ads im Test

Wir haben die seit kurzem verfügbare neue Funktion Dynamic Search Ads bei Google noch in der Beta Phase getestet und möchten unsere Erfahrungen in diesem Blogeintrag mit Ihnen teilen. Lesen Sie hier, welche neuen Möglichkeiten für Sie durch das neue Feature eröffnet werden und wie Sie davon profitieren!   Was sind Dynamic Search Ads? Dynamische Suchanzeigen erscheinen immer, wenn ein Nutzer nach einem Produkt sucht, das in Ihrem Online Shop angeboten wird, es jedoch mit keinem produktspezifischen Keyword aus Ihrem AdWords Konto exakt abgedeckt wird. Somit werden Lücken im Keyword Set gefüllt und es gehen keine Sales mehr verloren.   Wie funktionieren die Dynamic Search Ads? Im ersten Schritt erfolgt von Google ein automatisches Auslesen der Website. Anstelle von eingebuchten Keywords bildet bei der dynamischen Suchfunktion der Websitecontent die Grundlage. Die Anzeige besteht aus einem fixen, selbst erstelltem Anzeigentext, der relativ allgemein gehalten wird. Der Anzeigentitel hingegen wird dynamisch durch die Suchanfrage erstellt. Der Werbetreibende kann dabei selbst bestimmen, ob er die gesamte Website oder nur bestimmte Unterseiten mit der dynamischen Suchfunktion aussteuern lassen möchte.   Für wen eignet sich besonders die Nutzung der Dynamic Search Ads? Mit der dynamischen Suchfunktion ziehen Werbetreibende den größten Vorteil, wenn das Sortiment aus Tausenden von Produkten/ Dienstleistungen besteht, das sich regelmäßig ändert. Mit produktspezifischen Keywords sind nicht alle Artikel in jeder Größe, Farbe, etc. abzudecken. Hier greifen dann die dynamisch erstellten Anzeigen, die den relevanten Traffic doch noch in den Shop bringen. Parallel zu den keywordbasierten AdWords Anzeigen genießen die dynamischen Anzeigen weder Vorrang noch beeinflussen sie den Qualitätsfaktor. Zudem muss sichergestellt werden, dass entweder das Google Conversion Tracking implementiert oder das eigen verwendete Tracking System kompatibel ist. Dies ist unerlässlich für die Kontrolle.   Best Practices: Der wichtigste Teil ist die Pflege der dynamisch ausgesteuerten Kampagne.
  • Mit auszuschließenden Websites, wie zum Beispiel dem Impressum, kann verhindert werden, dass Nutzer auf Seiten landen, die zu keinen Bestellungen führen.
  • Die Liste der ausschließenden Keywords sollte die eigene Marke und alles weitere, was nicht beworben werden sollte, beinhalten.
  • Gut konvertierende Unterseiten können in separate Anzeigengruppen ausgegliedert werden und dadurch spezifische Texte und Gebote erhalten.
  • Darüber hinaus ist es empfehlenswert niedrigere Gebote als bei den vorhandenen Keywords zu verwenden.
So konnten unserer Erfahrung nach gute Performance-Werte nach sorgfältiger Optimierung und niedrigen Klickpreisen erreicht werden.