Die 10 wichtigsten Dos Don ts im SEA Kampagnenmanagement

2/10: Im zweiten Blogeintrag anlässlich unseres 10. Firmenjubiläums geben wir Ihnen 5 praktische Tipps zur Erreichung der besten Performance Ihrer SEA-Kampagnen. Darüber hinaus möchten wir Ihnen 5 Don‘ts vorschlagen, die man sich zu Herzen nehmen sollte. Let’s do it: 1. Kampagnenstruktur granular gestalten Eine detailliert aufgesetzte Kampagnenstruktur ist das A und O der Optimierung, weil man dadurch die bestmögliche Transparenz erhält. Eine feine Gruppierung der Keywords ermöglicht außerdem eine tiefere Verlinkung z.B. in Shops und somit steigende Sales Conversion Rates. 2. Anzeigenerweiterungen nutzen Anzeigenerweiterungen stärken die Präsenz auf den oberen Positionen. Seitdem verschiedene Anzeigenerweiterungen wie die Produkterweiterung, die Sitelinks, die Händlerbewertung oder die Standorterweiterung auch gleichzeitig erscheinen können, kann die Anzeige eine bedeutend größere Fläche in Anspruch nehmen und die Wettbewerber verlieren die Aufmerksamkeit der User.   [caption id="attachment_8976" align="aligncenter" width="456"] Quelle: www.google.de[/caption]

  3. Keywords in verschiedenen Match-Types testen Im Kampagnenmanagement gilt: testen, testen, testen. Keywords mit guter Performance sollen durchaus in verschiedenen Matching-Optionen eingebucht werden. Es kann dadurch noch mehr relevanter Traffic erreicht werden. Zudem verbessert sich der Kostenanteil, da man den Keywords unterschiedliche max. CPCs vergeben kann. 4. Mehrere Anzeigentexte gegeneinander testen Es ist sinnvoll, z.B. Anzeigentexte mit Keyword-Insertion und Anzeigentexte mit fixer Headline auszuspielen, um zu sehen, welcher Text die bessere Klickrate erzeugt. Die Erfahrung zeigt auch, dass umformulierte Anzeigentexte, die dann als lange Headline ausgespielt werden können, ebenso für bessere Klickraten sorgen. 5. Auf saisonale Gegebenheiten reagieren Die Erhöhung des Tagesbudgets stellt sicher, dass die Anzeigen auch bei Schwankungen des Suchvolumens stets erscheinen. Außerdem gibt es auch andere Möglichkeiten, das Maximum aus Ihren Kampagnen herauszuholen. Mit optimierten Landingpages, die der aktuellen Saisonalität angepasst werden erhöht sich nicht unwesentlich die Verweildauer ihrer potenziellen Kunden. Nicht zuletzt sollte auch das Keyword-Portfolio mit aktuellen Suchbegriffen angeglichen werden. [caption id="attachment_8977" align="aligncenter" width="979"] Quelle: Google Insight for Search für den Suchbegriff Bademode[/caption]   Don’t: 1. Den Mobile-Trend verpassen Das Suchvolumen auf Smartphones und Tablets wächst rasant. Separat aufgesetzte Kampagnen für alle Gerätetypen sichern niedrigere Kosten auf mobilen Geräten. Die wichtigste Voraussetzung für gut performende Mobile-Kampagnen ist die Verlinkung auf die eigene Mobile-Site oder der Verweis auf die eigene App. [caption id="attachment_8978" align="aligncenter" width="230"] Quelle: www.m.laax.com[/caption]

2. Die Assist Sales ignorieren

Die Analyse der Customer Journey ist ein wesentlicher Bestandteil der Optimierung geworden. Die Assist Sales bei der Keyword-Performance nicht zu berücksichtigen bringt mittel- und langfristig Einbrüche bei Conversions mit sich. 3. Brand-Keywords offline nehmen Die Pausierung der eigenen Marken-Keywords beruht oft auf dem Irrglauben, dass die Klicks im organischen Suchergebnis aufgefangen werden. Es gibt viel zu viele Nachteile, die durch den Verzicht auf die eigenen Brand-Anzeigen entstehen werden, wie zum Beispiel Verlust von Präsenz und keine Möglichkeiten mehr zur schnellen und individuellen Gestaltung von Werbebotschaften mit entsprechenden Links. Zahlreiche Studien am Markt (auch seitens Google) raten ebenfalls definitiv davon ab. 4. Ausschlußbegriffe vernachlässigen Eine kontinuierliche Auswertung der anzeigenauslösenden Suchbegriffe hilft, die Negative-Liste zu erweitern und dadurch irrelevante Klicks zu sparen. Auch bei den Ausschlußbegriffen sollte man sich Gedanken über den Keyword-Typ machen, denn zu viele Negative-Keywords in weitgehend passend führen zu Überschneidungen mit eingebuchten Keywords, wodurch die Anzeigenschaltung blockiert wird. 5. Einheitliche CPC-Gebote einstellen Auch sollen die CPC-Gebote nicht nur regelmäßig, sondern auf Keyword-Ebene angepasst werden. So können erfolgreiche Keywords weiter gepusht, weniger erfolgreiche Keywords zurückgefahren werden.   Selbstverständlich sollen noch zahlreiche weitere Kriterien in der Kampagnenoptimierung beachtet werden, die wesentlich zum Erfolg beitragen. Vor allem im performance-orientierten Umfeld handelt es sich um eine komplexe und herausfordernde Disziplin. Dennoch hoffen wir, dass unsere Empfehlungen ihnen zumindest wertvolle Ansätze für ein erfolgreiches Kampagnenmanagement liefern konnten!