Der Mythos Google Quality Score

  Über den Google Quality Score oder zu Deutsch Qualitätsfaktor, sind über die Jahre so einige Mythen entstanden. Doch was stimmt tatsächlich und worauf muss bei der Optimierung geachtet werden, um einen guten Qualitätsfaktor zu erreichen? Dem möchten wir nun auf den Grund gehen und etwas Licht ins Dunkel bringen. Der Quality Score (QS) ist eine Messgröße, die die Anzeigen-, Keyword- und Zielseitenrelevanz angibt. Dabei ist 1 sehr schlecht und 10 am besten. Je höher der QS ist, desto niedrigere CPCs und gleichzeitig bessere Anzeigenpositionen können erreicht werden. Der QS wird bei jeder Suche, die ein Nutzer ausführt und somit die Schaltung Ihrer Anzeige auslöst, neu berechnet. Um die Berechnung des Quality Score wird seitens Google gerne ein kleines Geheimnis gemacht. Dennoch haben wir einige Aspekte gesammelt, die in die Kalkulation mit einfließen. Die wichtigsten haben wir für Sie zusammengefasst:   1. Voraussichtliche Klickrate eines Keywords 2. Bisherige Klickrate der angezeigten URL 3. Kontohistorie – Gesamtklickrate aller Keywords und Anzeigen innerhalb des Kontos 4. Zielseitenqualität 5. Keyword-Anzeigen-Relevanz – wie gut passt das Keyword zur Anzeige? 6. Keyword-Such-Relevanz – wie genau passt das Keyword zur Suchanfrage?   Weitere Faktoren sind die Leistungen der geografischen Ausrichtung des Kontos, sowie die Performance auf verschiedenen Endgeräten. Im Display Netzwerk ist außerdem die Anzeigenleistung entscheidend, die auf anderen Websites im Content-Netzwerk erzielt wurde. [caption id="attachment_15425" align="aligncenter" width="300"]google-quality-score Quality Score Schaubild
Quelle: Google[/caption]   Natürlich gibt es noch viele weitere Einflussfaktoren, die Google leider geheim hält. Es gibt jedoch Ansätze, wie der Quality Score noch verbessert werden kann. Um die voraussichtliche Klickrate eines Keywords zu steigern, muss man bei den Textanzeigen ansetzen. Für eine Verbesserung der Klickrate der Anzeigentexte sollten diese sehr spezifisch, auf das Keyword passend geschrieben werden. Es empfiehlt sich außerdem, mehrere Anzeigen mit verschiedenen Call-to-actions gegeneinander zu testen, um so den Text mit der besten Klickrate zu ermitteln. Um eine höhere Anzeigenrelevanz zu schaffen, sollten die Anzeigengruppen so granular wie möglich erstellt werden. Auch in jedem bestehenden Konto gibt es sehr wahrscheinlich noch Möglichkeiten, die Anzeigengruppen nochmals besser aufzuteilen. So wird es leichter, relevantere Anzeigentexte zu gestalten. Besonders bei granular aufgesetzten Anzeigengruppen ist es äußert wichtig, regelmäßig negative Keywords zu ergänzen, um unsaubere Anzeigenauslieferungen zu vermeiden. Weitere Optimierungspotenziale gibt es bei der Zielseitenerfahrung der Nutzer. Grundsätzlich muss die Landingpage zum Keyword passen. Ebenso sollten die Wörter in den Textanzeigen auch auf der Landingpage wieder zu finden sein. Google empfiehlt sogar, die Landingpages anhand der Textanzeigen zu erstellen. In Fällen, in denen mehrere Zielseiten in Frage kommen, lohnt es sich einen AB-Test zu starten, um so die passendere Seite zu ermitteln. In Zeiten von Smartphones und Tablets sollte zudem unbedingt an Mobile Landinpages gedacht werden, um die Zielseitenerfahrung für den User so angenehm wie möglich zu gestalten.       Sie möchten gerne auf dem Laufenden zu aktuellen News im Online Marketing bleiben? In unserem explido Newsletter gibt’s jeden Monat aktuellste Trends und Entwicklungen rund um die Themen SEA, SEO, Affiliate Marketing und Customer Journey.   Newsletter abonnieren