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Page Speed – Schnellen Webseiten gehört die Zukunft

Page Speed – Schnellen Webseiten gehört die Zukunft

In meinem ersten Ferialjob wurde mir der effizienteste Umgang mit dem Internet folgendermaßen erklärt: „Du darfst dir erst Kaffee holen, wenn du die Webseite, die du zum Arbeiten brauchst eingetippt und auf Enter gedrückt hast. Mit etwas Glück ist sie dann schon geladen, wenn du wieder zurück auf dem Platz bist.“

Wie wir alle wissen ist die Lage mittlerweile etwas anders: Die Entwicklungen der letzten Jahre haben uns schnellere Server und andere Annehmlichkeiten gebracht, durch dieLadezeiten enorm verkürzt wurden. Darüber hinaus gibt es unzählige andere Möglichkeiten, um den Page Speed zu erhöhen.

Was bringt eine hohe Seitengeschwindigkeit?

Einerseits bezieht Google die Ladegeschwindigkeit schon seit einigen Jahren als Faktor in  das Suchmaschinen Ranking ein. Andererseits sind die Begriffe Ladezeit und Nutzerfreundlichkeit untrennbar miteinander verbunden. Studien untermauern hier, was wir ohnehin Tag für Tag selbst praktizieren: Webseiten mit langen Ladezeiten werden eher geschlossen und in der Folge auch nicht mehr angesteuert.

Um die Geschwindigkeit von Webseiten zu analysieren, eignen sich in erster Linie Google-Tools wie Analytics. Darüber hinaus gibt es aber auch andere Seiten, die eine Einschätzung zur Seitengeschwindigkeit geben, etwa die Page Speed Insights. Diese informieren detailliert über die Stärken und Schwächen der eigenen Webseite und sind auch in puncto Konkurrenz-Monitoring sehr hilfreich.

Weniger ist mehr

Ein erster wichtiger Schritt zu schnellen Ladezeiten kann schon bei der Erstellung von Webseiten unternommen werden: HTML-Code und Java Script sollten bestmöglich komprimiert werden.

Ebenso ein wichtiges Kapitel ist das Komprimieren von Bildern. die Herausforderung besteht hier zumeist darin, dass viele Seitenbetreiber nicht konsequent genug an das Thema herangehen. Das ist natürlich schade, weil sich bei Tausenden von Bildern genauso viele Einsparungspotenziale ergeben.

Die Tücken von Wordpress und Co

Die meisten Webseiten werden über CMS wie Wordpress, Typo3 oder Drupal bespielt. Und vermutlich bin ich hier nicht der einzige, der begeistert das eine oder andere Plugin ausprobiert. Allerdings sollte daran gedacht werden, dass die meisten Erweiterungen mit einer erheblichen Datenlast verbunden sind. Deshalb lohnt es sich, von Zeit zu Zeit eine Bestandsaufnahme zu machen und gegebenenfalls ein wenig aufzuräumen.

Page Speed Optimierung für Technik-affine

Synchrones oder asynchrones Java-Script, das ist hier die Frage. Klingt sehr technisch – ist es auch. Die Erklärung ist allerdings recht einfach: Kommt synchrones Java-Script zum Einsatz, muss eine Datei vollständig geladen sein, bevor die nächste geladen werden kann. Beim asynchronen Java-Script können Daten parallel geladen werden. Deshalb sollte – wann immer möglich – auf diese Variante zurückgegriffen werden.

Mit der zunehmenden Nutzung von mobilen Endgeräten gewinnt der Faktor Seitengeschwindigkeit noch mehr an Bedeutung. Wer diesen wichtigen Baustein für optimierte Webseiten nicht ohnehin schon auf seiner Agenda hat, sollte also spätestens jetzt damit anfangen. Schließlich ist (Lade-)Zeit – vor allem in Hinsicht auf Conversions – in den meisten Fällen auch Geld.