Inside iProspect

CTR – Critical Trainee Review

CTR – Critical Trainee Review

„Du wirst Wege beschreiten, die neue Energien für dich freisetzen.“ – so die weise Botschaft aus einem Glückskeks. Als ich das lese sitze ich zum ersten Mal mit meinen neuen ArbeitskollegInnen von iProspect am Mittagstisch. Und es wird wohl was Wahres dran sein, schließlich habe ich letzten September ein Trainee-Jahr im wohl wunderbarsten Team der Welt begonnen.

Um ehrlich zu sein, wusste ich am Anfang nicht, worauf ich mich da überhaupt einlasse. Ich bewarb mich auf die Stelle als „Trainee“ bei iProspect und wusste lediglich, dass die Agentur irgendwas mit Performance Marketing macht. Performance Marketing? Darunter konnte ich mir damals nicht wirklich etwas vorstellen, aber man würde beim Vorstellungsgespräch schon Licht ins Dunkle bringen. Und so war es dann auch. „Kein Problem, du wirst schon alles lernen bei uns“, hieß es und ich vertraute erstmal darauf.

Ich war also fest entschlossen, diese Herausforderung anzunehmen und wagte den Ausflug in die abenteuerliche Welt des „Digital Marketing“. In den ersten Tagen versuchten meine KollegInnen, mich in die Basics des Performance Marketings einzuführen. In leicht verdaulichen Häppchen halfen sie mir dabei, das große Ganze allmählich zu erschließen. Kein leichtes Unterfangen, wenn man bedenkt, dass ich beim Thema Performance Marketing eher jungfräulich war. Immer wieder wurde ich mit neuer Fachterminologie und klingenden Begriffen aus der Welt des Digitalen konfrontiert. Ganz beiläufig kristallisierte sich auch der schwarze Humor meiner ArbeitskollegInnen heraus. Muss wohl eine Überlebensstrategie in dieser Branche sein.

Langsam versuchte ich mich auch an meine neuen Freunde Google und Facebook heranzutasten. Man verscherzt es sich lieber nicht mit den Guten, denn sie begleiten einen durch die ganze Laufbahn bei iProspect – ob man will oder nicht. Zu meinen ersten Aufgaben gehörten die Bewerbung von Facebook-Posts und das Erstellen von Kampagnenstrukturen. Anfangs erfüllte mich noch jeder von mir beworbene Facebook-Post mit ein bisschen Stolz, wenn ich ihn plötzlich in meinem eigenen Newsfeed erblickte. Bei der Kampagnenerstellung für die bezahlte Google-Suche konnte ich meinen Sinn für Struktur und Ordnung vollkommen ausleben. Die anschließenden Optimierungsarbeiten verlangen ebenfalls sehr viel Konzentration und Liebe zum Detail. „Optimieren“ – auch so ein Wort, das einem in einer Performance-Agentur immer wieder unterkommt. Manchmal hat man den Eindruck, der Wunsch nach Optimierung überträgt sich auch auf den einen oder anderen Aspekt des Lebens. Zumindest bei ein paar Leuten ;)

Jetzt nach fast drei Monaten, etlichen beworbenen Facebook-Posts, zahlreichen Kampagnenstrukturen und einer Hand voll zu betreuender Kunden sitze ich hier und kann es kaum fassen, wie viel ich in dieser kurzen Zeit bereits gelernt und aufgesogen habe. Dieser Lernprozess setzt sich fort und scheint schier unaufhörlich zu sein. Immerhin habe ich schon den wertvollen Titel „Head of Search-Struktur“ erlangt – ist doch was.

Demnächst beginnt der eigentliche Ausbildungsteil meines Trainee-Jahres, in dem es sicherlich jede Menge zu lernen gibt. Jeder Moment wird mich bereichern, genauso wie die Zeit bis jetzt. Es ist eine lehrreiche, aber vor allem tolle Erfahrung. Danke an das beste Team der Welt!