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Custom Labels steigern den Kampagnenerfolg von Google Shopping Kampagnen

Wie wichtig eine Kontostruktur für Adwords Kampagnen ist, sollte eigentlich jeder Account Manager selbst wissen. Dies gilt nicht nur für Text Ad Kampagnen, sondern auch für Google Shopping Kampagnen. Je nachdem, welche Attribute im Shopping Feed bei den Produkten eingesetzt werden, kann die Kontostruktur entsprechend aufgebaut werden, um auf diese Weise performantere Produktklassen budgetär zu verstärken. So können bestimmte Produktkategorien jeweils über eigene Adwords Kampagnen beworben werden, damit eine Budgetsteuerung auf Produktebene erst möglich wird.

Custom Labels als Kampagnen-Booster

Aber neben den vordefinierten Pflichtattributen im Produktdaten-Feed stellt Adwords auch sogenannte „Custom Labels“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um selbst zu definierende Attribute, mit denen die Produktpalette zielgerichteter geclustert werden kann. Dies lässt sich anhand eines Beispiels besser verdeutlichen:

Möchte man beispielsweise seine Produkte, wir nehmen jetzt mal das Beispiel „Babykleidung“, in bestimmte Produktgruppen clustern und es gibt im Produktdaten-Feed noch keine Untergliederung, könnte man mit Hilfe der „Custom Labels“ die Produkte untergliedern in „Strampler“, „Hauben“ und „Hosen“. Je nachdem, welche Produkte diesen Attributen zugeordnet sind, könnte man also eine Kampagne erstellen, die nur „Strampler“ und „Hosen“ bewirbt, während in einer anderen Kampagne nur „Hauben“ beworben werden. Auf diese Weise kann dann je nach Performance das Budget unter diesen beiden Kampagnen aufgeteilt werden und man erhält auch die gesammelte Performance der Produktkategorien „Strampler“, „Hauben“ und „Hosen“.

Aktionsprodukte führen zu höheren ROAS-Werten

Um das Ganze nochmal zu steigern, kann man im Produktdaten-Feed die Produkte, die derzeit Aktionspreise innehaben, automatisiert mit einem Custom Label versehen und eine Kampagne erstellen, die nur die Aktionsprodukte bewirbt. Gerade bei Kunden, die regelmäßig Aktionsprodukte im Einsatz haben und diese regelmäßig austauschen, ist diese Art der Kampagne eine sehr hilfreiche, da so recht hohe ROAS-Werte erreicht werden können. Man muss natürlich dazu noch erwähnen, dass es essentiell ist, dass diese Aktionsprodukte auch regelmäßig mit dem richtigen Label markiert werden müssen, damit in dieser Kampagne auch wirklich die Produkte mit Aktionspreis beworben werden und nicht welche beinhalten, die gar nicht mehr in Aktion sind. Eine enge Abstimmung zwischen Agentur und Kunde ist somit unabdingbar.

Kampagnenprioritäten zur Kontrolle von Shopping Kampagnen

Durch das Labelling kann es natürlich vorkommen, dass es Produkte gibt, die in mehreren Kampagnen vorkommen. Durch den Einsatz von Kampagnenprioritäten kann man steuern, welche der Kampagnen zuerst greifen soll, damit beispielsweise die Aktionspreis-Kampagne immer den Vorzug vor der Produktkampagne haben soll.

Wir setzen nicht nur diese Optimierungsmethode erfolgreich mit unseren Kunden um. Bei Interesse stehen wir gerne für eine Beratungssession zur Verfügung.

 

Quellen:

http://www.sem-boutique.de/magazin/google-shopping-mit-benutzerdefinierten-labels/